„Mit dem Verlust der Geduld, mit der Ungeduld, beginnt im Gegenteil eine Bewegung, die sich auf alles erstrecken kann, was vorher hingenommen wurde.“
(Albert Camus, Der Mensch in der Revolte 2013, 28)
Versuche, gegenwärtige Lebenswelten zu erklären, können scheitern. Denn, alles, was über uns Menschen heranbricht – ist neu, nie da gewesen. Und, bevor Forschung den Geschehnissen näher kommt – bemüht, die Verworrenheit dessen, was gesagt und getan wird, zu durchdringen, sind die Sätze schon alt, die Taten vergessen, Menschen mit neuen Problemen befasst. Also muss die Forschung mit der Geschwindigkeit der Bewegungen Schritt halten. Das Gewesene dagegen kann immer wieder in einem neuen, ggf. tieferen und klareren Licht erscheinen, wenn die Erkenntnisse sich aneinanderreibend den Wahrheiten näher kommen (1). Ob das für das Verständnis der Gegenwart nützlich ist? Vermutlich.

Akademische Bildung
2010
Doktorin der Sozialwissenschaften (Dr. rer. soc.)
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen
2001
M. A. Magistra Artium:
Politikwissenschaft / Slavische Literaturwissenschaft: Russisch / Osteuropäische Geschichte, Fachbereich Sozial und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-University Gießen
1983
M. A. Magister Filologii Angielskiej / Magister der Englischen Philologie
Uniwersytet Warszawski / Universität Warschau
1978
Matura / Abitur
Kontakt
E-Mail-Adresse:
Affiliation
Angehörige des Instituts für Pädagogik
(Fakultät I – Bildungs- und Sozialwissenschaften),
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
